Wie sage ich es meinem Partner?

In Partnerschaften gibt es immer wieder Probleme, die unterschiedlicher Natur sein können. In jeder Situation ist die Kommunikation ein wichtiger Faktor, um das Zusammenleben auf beste Weise zu strukturieren. Ob es um eine gewünschte Trennung geht, oder lediglich darum, einige Peinlichkeiten zur Sprache zu bringen, die einen am Partner stören, es muss die richtige Strategie gefunden werden, um mit dem Partner zu sprechen. Im Folgenden möchten wir einmal auf verschiedene Situationen eingehen und Ratschläge dazu geben, wie die Kommunikation auf erfolgreiche Weise etabliert werden kann. Die Frage “Wie sage ich es meinem Partner” soll einmal von verschiedenen Seiten beleuchtet werden, um bei verschiedenen Problemen eine effiziente Hilfestellung zu leisten.

Trennung – Ein schwerwiegender Schritt in der Partnerschaft

Wie sage ich esWünscht man sich die Trennung vom Partner, so ist es natürlich ein schwerwiegendes Problem, dieses Thema anzusprechen. Wie sage ich meinem Partner, dass ich mich von ihm trennen möchte? Man sollte sich daher gründlich auf das Gespräch vorbereiten und dabei auch bedenken, wie der Partner auf die Äußerung des Trennungswunsches reagieren wird. Die Reaktion fällt in der Regel gemäß dem Personalitätstyp des Partners aus. Während einige Menschen der rationale Typ sind, der ein Problem mit Argumenten durchleuchtet, reagieren andere Menschen eher auf emotionale Weise. Deshalb ist es ratsam, bei der Vorbereitung des Gesprächs die Persönlichkeit des Partners in Betracht zu ziehen.

Ratschläge für den emotionalen Typ

Weiß man, dass der Partner zu starken Emotionen neigt, so sollte man sich auf besondere auf das Gespräch vor der Trennung vorbereiten. Dazu helfen die folgenden Schritte:

– Denke jetzt nicht zuerst an Argumente
– Versetze dich in die Lage deines Partner: was fühlt er
– Sprich mit ihm auf schonende Weise und vorsichtigen Formulierungen
– Bringe Verständnis für die Lage deines Partners auf
– Wenn möglich, versichere deinem Partner dass du für ihn da sein wirst
– Mit einer Vertrauensperson üben und auf Feedback hören

Das Gespräch mit dem rationalen Typ

Ist der Partner eher ein rationeller Typ, der Argumenten gut zugänglich ist, so sollte man den Ansatz zum Gespräch ein wenig unterschiedlich wählen. In einem solchen Fall können die folgenden Schritte helfen:

– Das Gespräch mit logischen Argumenten vorbereiten. Warum ist die Trennung notwendig?
– Argumente sachlich vorbringen und dabei deutlich machen, dass man die Entscheidung unwiderruflich getroffen hat.
– Diskussionen vermeiden

Zeitpunkt und Ort richtig wählen

Meistens trägt man sich eine ganze Weile mit dem Gedanken an eine Trennung, bevor man diesen Wunsch dann schließlich umsetzt. Es ist sehr wichtig, dass man sich selbst vollkommen darüber im Klaren ist, dass man alles unternommen hat, um die Beziehung zu retten, die Situation nun jedoch nicht mehr haltbar ist und eine Trennung den einzigen Ausweg darstellt. Ist man sich der eigenen Entscheidung sicher, so sollte man für das Gespräch mit dem Partner einen Zeitpunkt wählen, an dem dieser geraden nicht auch noch anderen Sorgen hat. Ist beispielsweise ein Elternteil krank oder verstorben, oder hat der Partner gerade die Stelle verloren, ist es nicht der richtige Zeitpunkt, um über Trennung zu sprechen.

Auch sollte man dieses Gespräch unbedingt unter vier Augen vornehmen und nicht etwa eine elektronische Nachricht mit der Trennungsbotschaft schicken.

Auf die Reaktion vorbereitet sein

Nachdem man dem Partner mitgeteilt hat, dass man sich trennen möchte, bleibt natürlich eine Reaktion nicht aus. Der Partner fühlt sich gekränkt, verletzt und angegriffen und wir mit Tränen, Bitten, Wut oder Vorwürfen oder auch aus einer Kombination all dieser Elemente reagieren. Eine solche Reaktion ist natürlich normal und man sollte sich selbst nicht von seinem Vorhaben abbringen lassen, sondern sein Vorhaben fest und bestimmt durchführen. Keinesfalls sollte man Schuldgefühle entwickeln, denn schließlich hat man diesen Schritt gründlich abgewogen und weiß, dass man die richtige Entscheidung getroffen hat.

Ein Seitensprung – Beichten oder lieber verschweigen

Ein Seitensprung kann schneller einmal zustande kommen, als man denkt. Waren es früher hauptsächlich die Männer, die der Versuchung des Fremdgehens erlagen, so gibt es heute auch immer mehr Frauen, die außereheliche Beziehungen haben. Die Versuchung wartet oft ganz unverhofft. Man ist als berufstätige Frau beispielsweise für einige Tage aus der Stadt zu einem Seminar oder einem Kundenbesuch.

Am Abend in der Hotelbar kommt man über ein paar Drinks ins Gespräch mit einem interessanten Mann, der mit Komplimenten zu schmeicheln versteht, so dass man sich plötzlich wieder jung und begehrenswert fühlt. Ein schöner Abend endet schließlich im Bett. Tritt man dann am nächsten Tag die Heimreise an, so ist der Katzenjammer oft groß und man weiß nicht, wie man dem Partner gegenübertreten soll. Entweder man beichtet offen und ehrlich, was geschehen ist, oder man verschweigt der Vorfall. Beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile und sollten daher von Fall zu Fall abgewogen werden.

Die Wahrheit beichten – aber wie?

Vertrauen ist eine wichtige Grundlage für jede Partnerschaft. Ein Fremdgehen stellt stets einen Bruch dieses Vertrauens dar. Möchte man, dass auch nach dem Seitensprung Ehrlichkeit weiter eines der Grundprinzipien der Partnerschaft bleibt, so sollte man sich dazu entschließen, den Seitensprung zu beichten. Es besteht nämlich eine große Gefahr, dass der Partner schließlich doch dahinterkommt, sei es, weil man eine unerwartete Text Message von dem Lover erhält, oder weil man doch wider Erwarten von jemandem beobachtet wurde, der das Geheimnis nicht für sich behalten kann. Kommt die Affäre auf diese Weise ans Licht, so ist das für den Partner noch wesentlich schlimmer, als wenn man selbst versucht, den Fehler zu gestehen.

Natürlich gibt es oft eine recht logische Erklärung dafür, warum es überhaupt zum Fremdgehen kommen konnte. Vielleicht gibt es in der eigenen Partnerschaft zu viel Routine, das Sexleben erfüllt nicht mehr oder man fühlt sich nicht genügend geschätzt vom Partner. Jedoch sollte man diese Gründe nicht mit in das Gespräch einfließen lassen, wenn man den Seitensprung beichtet. Sie hören sich nämlich schnell nach einer Rechtfertigung an, die in diesem Falle einfach nicht gerechtfertigt ist. Deshalb ist es besser, zunächst einmal nur über den Seitensprung zu berichten, dabei sachlich zu bleiben und auf Verständnis zu hoffen.

Natürlich hat ein solches Gespräch nur Sinn, wenn der Seitensprung eine einmalige Angelegenheit war und sich eindeutig zu Ende ist. Andere Probleme, die zu diesem Vorfall beigetragen haben können, kann man späterhin immer noch einmal gesondert zur Sprache bringen, vielleicht im Rahmen einer Partnertherapie. Manche Partnerschaften gehen aus einer solchen Situation gestärkt hervor, andere jedoch zerbrechen daran und es kommt zur Trennung. Dieses Risiko geht man jedoch bereits in dem Moment ein, in dem man sich zum Seitensprung entscheidet.

Den Seitensprung verschweigen

Den Seitensprung zu verschweigen, ist oft der erste Instinkt. Manchmal kann man damit auch genau richtigliegen. Es müssen jedoch ein paar Grundvoraussetzungen gegeben sein, damit man mit dieser Taktik richtig fährt. Dazu die folgenden Punkte:

– Es handelt sich um einen einmaligen Seitensprung, der sich nicht wiederholen wird.
– Es besteht keine Möglichkeit zum Kontakt mit dem Abenteuerpartner.
– Keine dritte Person hat Kenntnis von dem Seitensprung.

Sind diese Punkte gegeben, so dass es ausgeschlossen werden kann, dass der Partner durch eine andere Quelle vom Seitensprung erfährt, kann man überlegen, die Affäre zu verschweigen. Der Vorteil besteht darin, dass man die Gefühle des Partners nicht verletzt und auch die Beziehung nicht in Gefahr bringt. Ein Seitensprung kann für den Partner nämlich durchaus ein Grund zur Trennung sein.

Andererseits ist die Beichte oft auch eine Erleichterung für das eigene Gewissen. Entscheidet man sich dazu, den Seitensprung zu verheimlichen, so muss man sich darüber im Klaren sein, dass man die gewissenslast für eine lange Zeit mit sich herumtragen wird. Das Verschweigen hat auch weitere Nachteile.Handelt es sich um eine feste Beziehung, die man noch länger aufrecht erhalten möchte, geht es auch und vor allem um Vertrauen. Dieses Vertrauen hat man missbraucht.Gleichzeitig steigt dadurch häufig auch das Misstrauen, nach dem Mott, ich habe meinen Partner betrogen, wer weißob er oder sie nicht auch mich betrogen hat. Dasführt manchmal zur eigenen Verhaltensänderung. Es kann also durchaus Gründe geben, den Seitensprung offen zu legen. Wie sage ich meinem Partner, dass ich ihn oder sie betrogen habe?

 

Ich will ein Kind – Wie sage ich es dem Partner?

Beruf und Karriere stehen heute bei vielen Frauen an erster Stelle. Doch beginnt die biologische Uhr schneller zu ticken, wünschen sich viele Frauen ein Kind. War die Beziehung ursprünglich auf beruflichen und finanziellen Erfolg und nicht auf das Bilden einer Familie mit Kindern ausgerichtet, so fürchten viele Frauen, dem Partner zu sagen, dass sie sich Nachwuchs wünschen. Andererseits ist es natürlich auch möglich, dass es der Mann ist, der sich Kinder wünscht, während die Frau nicht bereit ist, ihre Karriere aufzugeben oder zumindest zu unterbrechen. Es gibt verschiedene Gründe, aus denen es Mann oder Frau ablehnen, Kinder zu haben. Dazu gehören beispielsweise:

– Finanzielle Belastung
– Angst vor der Rolle als Mutter oder Vater und der damit verbundenen Verantwortung
– Angst, dass sich die Beziehung verändert
– Kinderwunsch mit Karrierezielen nicht vereinbar

Unabhängig davon, welchen Grund der Partner hat, keine Kinder zu wollen, sollte man sich nicht scheuen, das Thema offen zu diskutieren und mögliche Lösungen für das Problem zu finden. Dabei kann es oft auch helfen, ein Gespräch mit Freunden oder Verwandten zu suchen, die bereits ein Kinder haben.

Gemeinsame Lösung finden

Bei der Frage, ob man ein Kind möchte, oder nicht, gibt es leider keine Kompromisslösung. Daher ist es wichtig, dass ein Partner den anderen mit stichhaltigen Argumenten überzeugt. Als Paar sollte man eine gemeinsame Entscheidung treffen, entweder kinderlos zu bleiben, oder ein Kind zu bekommen. Ist diese Entscheidung einmal getroffen, so sollten sich beide Partner daranhalten und die Entscheidung voll unterstützen. Ist das nicht möglich, so ist in der Regel die Trennung der einzige Ausweg.

Sex – Wie sage ich meinem Partner, welche Vorliebenich habe?

In vielen Partnerschaften, die über längere Zeit bestehen, beklagt sich zumindest einer der Partner über ein Sexleben, das ihn nicht erfüllt. Diese Situation kann zu Seitensprüngen und sogar zu einer Trennung führen. Daher ist es wichtig, mit dem Partner offen über die eigenen Wünsche zu sprechen. Schließlich kann man nicht erwarten, dass der Partner die eigenen sexuellen Fantasien errät. Deshalb ist ein offenes Gespräch die beste Lösung, um wieder mehr Reiz in das Sexleben zu bringen.

Viele Menschen scheuen sich, über solche Themen zu reden und es fällt ihnen schwer, das Thema mit dem Partner anzuschneiden. Oft kann es helfen, zunächst einmal generell über das Thema Sex zu sprechen und den eigenen Fall zu schildern, als würde er anderen Personen wiederfahren. So kann man sich langsam an die eigene Problematik heranarbeiten.

Eine gute Möglichkeit, um die Hemmschwelle abzubauen, kann auch darin bestehen, dass jeder Partner einmal auf einem Blatt Papier aufschreibt, was er sich im Bett vom Partner wünscht. Dann werden die Zettel ausgetauscht und man kann sich einmal anschauen, wo Wünsche auf einen Nenner gebracht werden können. Dann kann man sich mit sofortigem Ausprobieren für die Mühe des Zettelschreibens belohnen.

Peinliche Themen geschickt angesprochen

In der Partnerschaft ist es manchmal notwendig, auf unangenehme und recht intime Probleme einzugehen. Das ist beispielweise der Fall. Wenn der Partner Mundgeruch hat oder häufig stark nach Schweiß riecht. Solche Gerüche können in der Intimität zu einer großen Belastung werden, da man den Geruch als abtörnend empfindet. Man möchte mit dem Partner über das Problem sprechen, ihn jedoch auch nicht in seinen Gefühlen verletzten.

Ein Gespräch ist nötig

Auch wenn man über Themen wie Mundgeruch nicht gerne spricht, so ist es dennoch nötig, den Partner darauf aufmerksam zu machen. Dazu bestehen mehrere Gründe:

– Die Intimität in der Partnerschaft kann unter Körper- oder Mundgeruch leiden
– Besonders bei Mundgeruch kann ein tiefliegender Grund vorliegen, der geklärt werden muss.
– Auch andere Menschen bemerken Körper- und Mundgeruch beim Partner.

Riecht der Partner schlecht, so macht Sex bald nicht mehr den gleichen Spaß. Deshalb ist es unbedingt nötig, ein Gespräch zu suchen. Leidet der Partner trotz guter Mundhygiene unter Mundgeruch, so kann auch eine Magenkrankheit dafür verantwortlich sein, die natürlich behandelt werden sollte. Im Umgang mit Arbeitskollegen werden Mundgeruch und Körpergeruch natürlich ebenfalls bemerkt.

Somit ist es eine Pflicht des Partners, auf solche Peinlichkeiten aufmerksam gemacht werden. Nur, wie sage ich es meinem Partner? Am besten wählt man dazu einen ruhigen Moment, vielleicht während des gemeinsamen Kuschelns und schneidet das Thema eher beiläufig an. Gleichzeitig kann man Hilfe oder Lösungsvorschläge anbieten, so dass Mundgeruch oder Körpergeruch zu einem gemeinsamen Problem werden, dass man auch zusammen lösen kann.


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