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Liebe auf den ersten Blick

Jeder Mensch, der schon einmal in seinem Leben verliebt war, weiß dies eine absolute Ausnahmesituation sein kann. Besonders in der Anfangsphase, in der die Verliebten eine rosa rote Brille tragen. In dieser Zeit verhalten sich Erwachsene wie pubertierender Teenager. Doch woran liegt dieser Zusammenhang und existiert die Liebe auf den ersten Blick überhaupt? Der vorliegende Artikel beantwortet diese Fragen. Des Weiteren erhalten Sie Tipps und Vorgehensweisen, wie Sie die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sich jemand in Sie verliebt.

 

Die Liebe auf den ersten Blick – was hat es damit auf sich?

Kitschige Liebesromanzen leben es uns ins vor: Die Liebe auf den ersten Blick. Existiert die Liebe auf den ersten Blick im tatsächlichen Leben? Die Antwort ist ernüchternd. Der Anblick einer unbekannten Person kann den Körper für einige Millisekunden durcheinanderbringen. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass das Auslösen von Wallungen möglich ist. Dieser biochemische Prozess beginnt im Gehirn und nicht im Herzen. Es erfolgt eine Stimulierung des Gehirns durch visuelle Reize.

Die Folge ist, dass der Körper vermehrt Glückshormone ausschüttet. Die körperliche Anziehung ist verantwortlich dafür, dass wir uns zu einer Person hingezogen fühlen. Hierbei spielt nur das Aussehen eines Menschen eine Rolle. Ihr Ziel ist, dass sich jemand”auf den ersten Blick in Sie verliebt”? Dieses Ziel ist mit der Optik zu erreichen.

 

Liebe auf den ersten Blick – Beschreibung des Zustands

Jeder Mensch hat ein anderes Gefühl der Wahrnehmung. Jeder einzelne Mensch nimmt die Liebe auf den ersten Blick anders auf. Die Mehrheit der Menschen verspürt ein Kribbeln oder ein allgemeines Durcheinander sein. Zur gleichen Zeit ist die verliebte Person unheimlich glücklich und sehr positiv gestimmt. Einige Menschen fühlen sich aufgewühlt und nervös, sobald Sie an die jeweilige Person denken.

Für diesen Zustand ist kein bestimmtes Hormon der Liebe verantwortlich. Es handelt sich um eine Mischung von verschiedenen Hormonen. Ein verliebtes Gehirn denkt in der Anfangszeit nicht logisch, daher kann ein zweiter Blick auf die Person nicht schaden. Die Liebe auf den ersten Blick-Phase ist nicht von Dauer und klingt in der Regel nach einem Jahr ab.

 

Unser verliebtes Gehirn – was geht da vor?

Sobald die Liebe im Spiel ist, arbeiten mehrere Hirnregionen miteinander. Der Hypothalamus wird zum Beispiel aktiv, wodurch das Verlangen und die Sehnsüchte entstehen. Zudem konnten Forscher herausfinden, dass bei verliebten Personen die gleichen Regionen im Gehirn aktiv sind, wie dies bei Suchtkranken der Fall ist. Aus diesem Grund ist Liebe mit einer Droge wie zum Beispiel Alkohol zu vergleichen.

Menschen die viel Zeit mit Ihrem Partner verbringen sind glücklich. Dieses “Sucht Verhalten” liegt daran, dass im Gehirn ein Zentrum der Belohnung aktiv ist. Folglich produziert der Körper viel Dopamin, welches als Glückshormon bekannt ist. Die Verliebten schweben im siebten Himmel und können nicht genug von der Droge bekommen. Ein verliebtes Gehirn fühlt sich an wie ein Drogenrausch.

Wenn Sie diesen Effekt verstärken wollen, können Sie zum Beispiel Ihr nächstes Treffen mit Ihrem Herzblatt ein paar Tage weiter hinausschieben. Hierfür sollten Sie jedoch einen guten Grund haben, wie zum Beispiel eine Erkältung, Arbeit oder Ähnliches. Ihr Partner wird sich auf das nächste Treffen umso mehr freuen.

 

Liebe auf den ersten Blick – die Reaktion in unserem Körper

Wie sich ein verliebtes Gehirn verhält, wurde bereits analysiert. Doch, was geschieht beim Verliebt-Sein im Körper? Oftmals schlägt das Herz eines Verliebten schneller, wenn er seinen Partner sieht. Diese Reaktion des Körpers ist damit zu begründen, dass der Körper mehr Cortisol und Adrenalin ausstößt. Hierbei handelt es sich um Hormone, welche den Menschen aktiver und impulsiver machen.

Aus diesem Grund führen sich Verliebte oft so auf, als wären Sie durcheinander. Durch den Anstieg des Adrenalins nimmt die Konzentrationsfähigkeit ab und das Denken wird erschwert. Des Weiteren existieren weitere Hormone, die eine Auswirkung im verliebten Zustand auf dem Körper haben.

Nachdem die Liebe auf den ersten Blick erst einmal abgeklungen ist, kann das Hormon Oxytocin zur Stärkung der Bindung führen. Dieses Hormon wird häufig als Kuschel Hormon bezeichnet, welches vom Körper produziert wird. Durch dieses Hormon wird aus Verliebtheit später Liebe. Ein verliebtes Gehirn bildet in der Hirnanhangdrüse dieses Hormon. Das gleiche Hormon wird zum Beispiel bei einer Geburt ausgestoßen. Das Oxytocin ist dafür verantwortlich, dass sich Paare über einen längeren Zeitraum binden können.

 

Wodurch wird die Liebe auf den ersten Blick ausgelöst?

 

Männer achten im Allgemeinen auf schöne Haare, ein hübsches Gesicht und einer weiblichen Figur. Geschmäcker sind zwar verschieden, jedoch kann jede Frau mit ihren Reizen spielen. Frauen achten bei Männern auf die Größe, die Hände, die Augen und auf die Stimme. Hierbei spielen viele Faktoren der Psyche und der Biologie zusammen. Es existieren einige Verhaltensweisen, die dazu beitragen können, dass sich unser Gegenüber in uns verliebt. Sie haben ein Date oder sind auf der Suche nach einem Partner? Dann sind die folgenden Tipps genau richtig für Sie:

 

1. Fühlen Sie sich in Ihrer Haut wohl

Ein gesundes Selbstwertgefühl ist die Basis für ein glückliches Leben und eine gesunde Beziehung. In erster Linie können Sie sich selber verwöhnen. Hierbei kann es helfen einen schon lang ersehnten Wunsch zu erfüllen. Ein Geschenk von Ihnen für sich selber, hilft Ihnen Glückshormone auszuschütten. Treiben Sie Sport, lesen Sie ein Buch oder hören laut Musik.

 

2. Lächeln Sie mehr

Dieser Schritt hört sich banal an, er hat es aber in sich. Setzen Sie sich einmal vor dem Spiegel und schauen Sie ernst. Wie würden Sie sich selber beschreiben? Wahrscheinlich würde die Beschreibung nicht positiv ausfallen. Nun lächeln Sie sich einmal im Spiegel an. Ihnen wird aufgefallen, dass Ihr Gesamtausdruck sich verbessert und Sie sich selber attraktiver finden.

 

Den gleichen Effekt haben Sie auf das andere Geschlecht in einem Club. Lächelnde Menschen werden attraktiver wahrgenommen und assoziieren positive Gefühle und Gedanken. Unser Gehirn sendet automatische Signale zu den Muskeln unseres Mundes, wenn wir glücklich sind. Andersherum funktioniert es ebenso. Dabei ist es egal, ob wir ein echtes Lächeln aufsetzen oder ob nur unser Mund lächelt.

 

3. Ihr Auftreten

Die Liebe auf den ersten Blick basiert nur auf einer Illusion. Sie müssen also eigentlich zu Beginn nur die Illusion aufrecht halten. Unser verliebtes Gehirn sucht sich einen Partner nach der Optik aus. Unsere Sehnsüchte und Wünsche projizieren wir auf unsere auserwählte Person. Wir stellen uns vor, dass dieser uns noch unbekannter Mensch unser idealer Partner ist. Bei der Liebe auf den ersten Blick kommt es auf Kleinigkeiten an. Achten Sie daher auf ein gepflegtes Aussehen und ein sicheres Auftreten.

 

Stellen Sie sich vor, Sie betreten das teuerste Restaurant in der teuersten Kleidung und Sie sind in diesen Räumlichkeiten die erfolgreichste oder schönste Person. Sie meinen das funktioniert nicht? Da irren Sie sich. Männer verlieben sich in Frauen durch die Optik und umgekehrt genauso. Dies hängt damit zusammen, dass unser verliebtes Gehirn durch die innere Biologie gesteuert wird. Wenn eine Frau also mit einem enormen Selbstbewusstsein den Raum betritt und Energie ausstrahlt, dann wird diese Frau von den Männern oftmals als hübsch bezeichnet.

Das Gleiche gilt für Männer: Ein Mann, der einen Raum mit gerader Körperhaltung betritt und dabei lächelt, lässt die Frauen dahin schmelzen. Diese zwei Faktoren strahlen Selbstbewusstsein aus. Erinnern Sie sich einmal zurück, welche Gefühle und Gedanken Sie hatten, als Sie verliebt waren. Ihr verliebtes Gehirn hat Eigenschaften in der jeweiligen Person gesehen, die vielleicht gar nicht vorhanden waren. Also merken Sie sich, das Auftreten ist wichtig.

 

4. Das Aussehen

Die subjektive Wahrnehmung ist unterschiedlich und Geschmäcker sind es ebenfalls. Jedoch ist das Aussehen ein wichtiger Faktor hinsichtlich der Liebe auf den ersten Blick. Wie bereits erwähnt, hat eine positive Ausstrahlung und ein selbstsicheres Auftreten einen großen Einfluss auf unser Aussehen. Neben diesen Faktoren können Sie aber auch visuelle Akzente setzen. Hierbei gilt: Holen Sie das Beste aus sich heraus. Frauen sollten Kleidung wählen, die Ihre Weiblichkeit maximal betont.

 

Dabei ist jedoch nicht gemeint, dass der tiefste Ausschnitt und der kürzeste Rock gewählt werden sollen. Im Gegenteil: Tragen Sie Kleidung, welche Ihrer Figur schmeichelt, aber lassen Sie den Männern Raum für Interpretationen. Machen Sie sich interessant und präsentieren nicht alles sofort. Die Biologie bestimmt, dass Männer Frauen attraktiv finden, welche ein gesundes Aussehen haben. Gepflegte Haare ein gleichmäßiger Hautton symbolisieren genau diesen Zustand.

 

Sie wollen mehr auffallen? Dann wählen Sie Kleidung in Kontrast Farben zu Ihrer Haarfarbe. Blondinen können zum Beispiel zu schwarzer oder roter Kleidung greifen. Der große Unterschied der Farben lässt Sie mehr auffallen und verleiht Ihnen ein spezielles Erscheinungsbild.

 

Welche Männer sind aus Sicht einer Frau attraktiv?

 

Die Biologie der Frauen bestimmt, dass diese Männer attraktiv finden, die Ihnen Sicherheit vermitteln. Frauen wählen Männer aus, die als Väter für Ihre Kinder infrage kommen. Zudem ist es für Frauen entscheidend, dass Männer für die Versorgung der Familie zuständig sind. Neben einem gepflegten Aussehen kann ein Hemd oder Anzug eine visuelle Wirkung auf die Frauen haben.

Ein souveränes Aussehen verkörpert also, dass Sie morgens einen Grund haben aufzustehen und sich und Ihre zukünftige Familie ernähren können. Lassen Sie Ihren Charme spielen und seien Sie ein Gentleman. Laden Sie die Frauen auf ein Getränk ein und halten Sie die Türen auf.

 

Verliebtes Gehirn: Die Vortäuschung beim Gespräch

Unser verliebtes Gehirn bekommt etwas vom Unterbewusstsein vorgegaukelt, wenn es um die Liebe auf den ersten Blick geht. Beim ersten Gespräch ist es daher sinnvoll, über Ihrem Gegenüber zu reden. Dabei wählen Sie am besten Gesprächsthemen aus, die positiv sind. Tasten Sie sich langsam an die Interessen und die positiven Erinnerungen an Ihrem Gegenüber an. Sie müssen nicht aus sich eine andere Person machen. Vielmehr ist es wichtig, dass Ihr Gesprächspartner sich mit Ihnen gut fühlt.

 

Sobald Ihre Bekanntschaft von guten und positiven Dingen erzählt, assoziiert er diese Gedanken und Gefühle mit Ihnen. Ihr Gegenüber wird umso mehr an die Liebe auf den ersten Blick glauben, wenn Sie Gemeinsamkeiten finden. Ein verliebtes Gehirn wird diese Gemeinsamkeiten viel Bedeutung schenken. Jedoch sollte Ihnen bewusst sein, bei der Liebe auf den ersten Blick geht es nicht um moralische Wertvorstellungen oder wichtige Lebenseinstellungen. Ein verliebtes Gehirn fokussiert sich zu Beginn nur auf das Schöne. Logische Denkansätze sind daher bei der Liebe auf den ersten Blick nicht vorhanden.

 

Doch jenseits aller Erklärungsversuche, wissenschaftlichen Untersuchungen etc. bleibt die Erfahrung, die viele bereits gemacht oder beobachtet haben: Es gibt Paare, die sich beim ersten Mal SOFORT verliebt haben, aus der Verliebtheit wurde Liebe und aus der Liebe wurde ein Leben, eine lebenslange Partnerschaft. Zugegeben, dieses Happy End ist nicht gerade der Normalfall und doch gibt es ihn, immer wieder. Ist das nicht schön?


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Die besten Flirtsprüche – so spricht man Frauen erfolgreich an 28. Juni 2019 um 0:31

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